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Training mit hoher Durchsetzungswahrscheinlichkeit PDF
Friday, 19. June 2009

Regensburg, 19.06.2009 – Am Freitagabend versammelten sich ca. 25 Ju-Jutsuka aller Graduierungen im Dojo des Budokan Regensburg, um am Stützpunkttraining des Referenten Jo Zach teilzunehmen. Thema: Komplexaufgaben.

Nach einem schweißtreibenden Aufwärmtraining, klärte uns Jo über die Grundzüge der Thematik auf. Der Prüfling zeigt, je nach Gürtelgrad, verschiedene Techniken bzw. Technikkombinationen an einem sich bewegenden, ansonsten aber passiven Partner.

Wie Wolfgang Wegner, häufig eingesetzter Prüfer, bestätigte, werden folgende Punkte bewertet: saubere Technikausführung, Dynamik, Distanzgefühl, sinnvolle Kombinationen, ökonomisches und kontrolliertes Bewegen und – hohe Durchsetzungswahrscheinlichkeit der Techniken.

Jo führte die Teilnehmer Schritt für Schritt an die Thematik heran. Begonnen wurde mit den Komplexaufgaben aus dem Orangegurt: Fausttechniken. Hierbei sollte der Aktive zeigen daß er gutes Distanzgefühl besitzt und saubere Techniken beherrscht. Es geht nicht um die Schnelligkeit, sondern um das dynamische Ausführen korrekter Fausttechniken.

Danach ging der Referent über zum Grüngurtprogramm: Wurftechniken. Es solle darauf geachtet werden den Partner durch Zug bzw. Druck in eine optimale Wurfposition zu bringen. Besser man konzentriere sich auf einige wenige, aber gut beherrschte Würfe. Da dieser Part relativ gut von den Trainierenden umgesetzt wurde, brachte Jo ihnen daraufhin den Bereich aus dem Blaugurtprogramm, Atemikombinationen, näher.

Nach fleißigem Trainieren der gestellten Aufgaben ging der Referent zum nächsten Thema, Atemi-Wurf-Kombinationen aus dem Braungurt über. Hier solle durch gezielte Atemitechniken die Distanz zum Gegner verkürzt und der nachfolgende Wurf vorbereitet werden. Auch sollen die Prüflinge korrektes Partnerverhalten nicht vernachlässigen, da auch dieses von den Prüfern bewertet wird.Gegen Ende wurden dann schließlich die Komplexaufgaben aus dem Danbereich geübt. Bei den Aufgaben Atemi-Wurf-Festlegetechnik durften die Teilnehmer nun alle Bereiche des Ju-Jutsu kombinieren. Jo wies darauf hin, daß man sich nicht unnötigerweise mit in die Bodenlage begeben müsse, da man den Angreifer auch aus dem eigenen Stand heraus kontrollieren kann.

Nachdem alle Teilnehmer fleißig trainiert hatten, traf man sich wie immer beim Stammitaliener um die Ecke, um in gemütlicher Runde weiter über die „hohe Durchsetzungswahrscheinlichkeit“ zu diskutieren.

Bericht: Carolin Meckl, 1. JC Weiden / Budokan Regensburg

 
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