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Fünfter Dan für Stefan Bauer PDF
Thursday, 11. December 2014
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Fünfter Dan Ju-Jutsu für Stefan Bauer vom Judoclub Weiden
Judoclub dreimal erfolgreich bei Spitzen-Danprüfung in Schwandorf

Kurz vor Weihnachten machten sich drei Ju-Jutsu-Kampfsportler vom 1.Judoclub Weiden ihr schönstes Weihnachtsgeschenk. Von wegen Geschenk, geschenkt wurde ihnen nichts. Nach einer fast siebenstündigen Prüfung erhielten sie ihre Urkunden zur bestandenen Prüfung  überreicht.
Armin Völkl, Alexander Kraus und Stefan Bauer, allesamt Trainer in der Ju-Jutsuabteilung des 1. Judoclub Weiden konnten ihr gestecktes Ziel mit Bravour erreichen.

Armin Völkl konnte mit seinen gezeigten Würfen, Hebeln und Schlagtechniken den Sprung von Schüler (Braungurt) zum Meister 1. Dan vollziehen. Die drei hochrangigen Prüfer, an ihrer Spitze Thomas Weidner, Sportdirektor des Deutschen Ju-Jutsu-Verbandes und Hans Sperl, Prüfungsreferent des Bayerischen Ju-Jutsu-Verbandes, zollten seiner Leistung Respekt, da er sich als einziger Noch-Braungurt mit drei 3. Dans und vier 4. Dans "in den Ring" begab. Hut ab vor seiner fast fehlerfreien Leistung.
Die Prüfung zum 4.Dan und damit den nächsten Schritt zum Großmeister vollzog Alexander Kraus. Mit einer hervorragenden freien Darstellung genannt  "Kata", welche ab dem 4. Dan im Ju-Jutsu gefordert wird, schaffte er die Berechtigung zur Technikprüfung am nächsten Tag. Das Thema seiner Kata lautete „Sicherungs- und Festlegetechnik“. Alexander schaffte mit seinem Partner Armin Völkl eine Synthese aus traditioneller Kampfkunst und realistischer Selbstverteidigung. Es gab viel Lob für ihre Darstellungsform. Den technischen Teil der Prüfung meistere Alexander Kraus am nächsten Tag in seiner souveränen Art.
Seinen sportlichen Höhepunkt im Ju-Jutsu vollzog Stefan Bauer, er stellte sich den Anforderungen zum 5. Dan, die höchstmögliche Graduierung, welche durch technische Prüfung erreicht werden kann. In seiner freien Kata verband er Ju-Jutsu mit seinem Beruf als Einsatzleiter bei der Bundespolizei. Er verwendete in seiner Kata Handschellen, Pfefferspray, Schlagstock und sogar Kabelbinder, die er sinnvoll mit Wurf-, Hebel- und Festlegetechniken einsetzte. Der Präsident des Bayerischen Ju-Jutsu-Verbandes, Rainer Riedl, war begeistert von der an Stefans Beruf angelehnten Kata. Auch seine Technikaufgaben am folgenden Prüfungstag stellten Stefan vor keine großen Probleme. Seine Lösungen bei Gegentechniken und Weiterführungen waren im wahrsten Sinne meisterlich.
 
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