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Ausbildung zum Übungsleiter Gewaltprävention PDF
Friday, 22. February 2008

Die Ausbildung begann am Sonntag Abend kurz nach der Anreise der übrigen 25 Teilnehmer. Ich hatte schon einige Dinge über die Ausbildung vom Josef erfahren war aber dennoch gespannt was da so auf mich zukommen würde.

Wie gesagt, Sonntag abend begann es ganz harmlos mit der Vorstellung der Teilnehmer und ein paar einführenden Worten zum Thema Gewalt. Nach unserem Lehrplan hatten wir lange Tage vor uns. Von früh 07.15 Uhr bis spät abends 21.00-21.30 Uhr im Schnitt. Aber die Zeit, um das vorne weg zu nehmen, verging wie im Fluge.

Montag in der früh ging es vor dem Frühstück gleich mit kleinen Spielen zur Gruppenbildung los, und das alles vor dem Frühstück. Für den einen oder anderen war das offenbar sehr schlimm, vor allem kam bei einigen der Schlafentzug dazu, denn die Nächte wurden im Bierstüberl verbracht.

Nach dem Frühstück hatten wir wieder Theorie und Erlebnispädagogik. Dies war eine lustige und tolle Erfahrung für den einen oder anderen Teilnehmer. Wir mussten uns abseilen und unter die Halllendecke ziehen und wurden dann wieder mehr oder weniger schnell abgelassen. War jedenfalls toll, auch die anderen Dinge die wir an dem Tag so erlebt hatten in der Halle oder auf dem Freigelände bei einem herrlichen Sonnentag im Februar. Abends konnten wir nach einigen Rhetorik-Übungen, im Schwimmbad bzw. in der Sauna entspannen. Und das haben fast alle gemacht denn am Dienstag Morgen stand der Überlebenslauf auf dem Programm und keiner wusste was das war, oder was uns da erwartete.

Dienstag Morgen - Der Überlebenslauf! Ich sag nur ich war froh als es vorbei war. Es war grauenhaft, eine Erfahrung auf die ich verzichten könnte – das war heftige Erlebnispädagogik! Mehr will ich darüber auch nicht verlieren. Danach stand jedenfalls wie so oft bis zum späten Nachmittag Theorie auf den Lehrplan. Und später Ringen und Raufen :=)) Na endlich war ich wieder in meinen Element. Vor allem war es interessant weil wir andere Kampfsportler bei uns hatten Judo, Taekwondo, Karate, Kung Fu und Arnis. War echt super habe einiges gelernt. Den Abschluss des Tages bildeten einige Entspannungsübungen.

Mittwoch früh ging es im Aqua Fitness im Schwimmbad los, irgendwie war das in der Früh wohl gemerkt vor dem Frühstück doch eine ganze schöne Überwindung. Aber im Nachhinein trotzdem ganz schön. Nach den ersten Lehrübungen und wieder Theorie sowie Rollenspielen haben wir Sportverletzungen genossen. Dies war wirklich interessant den es ging von Gelenken einrencken bis zum Luftröhrenschnitt.

Donnerstag Morgen ging es mit Barfuß-Taulaufen los. Trotz der milden Temperaturen war das schon auch eine Erfahrung, denn so warm war der Boden nicht – er war leicht gefroren. War schon kalt an den Zehen. Das machte aber nichts, denn ein paar Stunden später sollte uns warm bzw. heiß werden wir hatten eine Stunde Bodystyling. Eine Aerobic Stunde für den ganzen Körper. Mir hatte es Spaß gemacht einigen bzw. fast allen von uns war es zuviel, aber gut :-) Nach dem Abendessen hatte ich bzw. wir (Wir waren zu zweit zusammen für unsere Lehrproben) unsere Lehrprobe. Auch wir hatten einige Störenfriede bei uns in der Gruppe, aber wir haben auch das ganz gut gehandelt. Den Abend durften wir dann mit einer Shiatsu  Massage ausklingen lassen. Freitag war nur noch obligatorisch Unterricht, denn alle waren schon auf Die Prüfung gespannt. Die war schon nicht ganz ohne. Bei einigen Fragen musste man schon gut aufgepasst haben um sie zu lösen. Dennoch haben alle bestanden.

Ich muss sagen die Ausbildung hat sich gelohnt, aus vielen Sichtweisen. Einerseits war die Ausbildung an sich sehr interessant und auch einige neue Leute habe ich kennen gelernt. War eine tolle Erfahrung und Abwechslung.

Auch will ich hier dem Ju Jutsu Verband  Bayern noch mal Danken denn der hat auch einen großen Teil der Kosten übernommen. (AK)

 
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