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Abwechslungsreiche Fortbildung für Übungsleiter PDF
Sunday, 8. October 2006
Eichstätt - Eigentlich hatte ich gar keine Zeit und keine Lust mich 1½ Tage mit den Aufgaben eines Übungsleiters auseinander zu setzen. Ich mache diesen Job ja immerhin schon über 8 Jahre. So meine Gedanken noch am Freitag davor. Mit dieser Anfangsmotivation traf ich am Samstag kurz vor 9 Uhr im Dojo der Bereitschaftspolizei Eichstätt ein.
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Aber weg waren die negativen Gedanken – viele bekannte Gesichter waren anwesend, den einen kannte man von der eigenen Lizenzprüfung, der letzten Danprüfung oder halt von einem der vielen Lehrgänge, die man immer wieder besucht. Von Braungurt bis 5. Dan waren alle höheren Graduierungen vertreten, eine geballte Ansammlung von Fachkompetenz. Die Teilnehmer kamen aus ganz Bayern.

Unser bayerischer Lehrreferent Walter Knör hatte sich zur Verstärkung Wolfgang Wegner, ebenfalls 5.Dan, vom Budokan Regensburg zur Seite geholt, um uns wirklich gut und umfassend neue und alte Übungspraktiken zu vermitteln.
Wie bei jeder Übungsstunde begann es mit dem Aufwärmen. Bei Walter wie üblich mit fetziger Musik. Die beiden Referenten schafften es, mit einfachen, abwechslungsreichen Partnerübungen die Betriebstemperatur nach oben zu bringen. Durch häufigen Partnerwechsel bzw. interessante Kennenlernspiele wurden wir gezwungen, unsere Konzentration hoch zu halten. Es gelang beiden, uns bei allen Einheiten, ob Wurf oder Würger, mit einzubinden. Sie hielten keine Vorträge oder unterwiesen mit erhobenen Zeigefinger, nein, ich denke fast jeder konnte sich ungezwungen mit einbringen. Ruckzuck war der erste Tag vorbei mit Cooldown-Vorschlägen wurde der praktische Teil abgeschlossen.

Ihm folgten noch bis 18 Uhr 2 Stunden Theorie. Auch hier kam keine Langeweile auf. Walter und Wolfgang hatten eine Power Point Präsentation vorbereitet in der sie uns anschaulich den idealen Übungsleiter präsentierten. Auch der Aspekt der richtigen Ernährung kam nicht zu kurz. Zeit zu weiteren privaten und sportlichen Gesprächen fand man anschließend beim Chinesen.
Sonntag 9 Uhr standen wir wieder auf der Matte, bei dem einen oder anderen zwickte da schon der eine oder andere Muskel bzw. man war noch ganz erledigt von den anstrengenden Gesprächen am Abend. Das Aufwärmthema waren 99 Luftballons, es ist immer wieder verblüffend, wie viel Freude man als erwachsener Mensch an kleinen Spielen haben kann. Es war eine mords Gaudi und auf Betriebstemperatur kamen wir allemal. Danach wurde gehebelt und weitergeführt, „blind“ geworfen und und und...

Intensiv setzten wir uns mit dem Dreierkontakt auseinander. Die W´s legten viel Wert auf die richtige Handhaltung beim Fixieren. Für viele von uns war auch das Weiterleiten eines Fauststoßes bzw. des Ellbogens noch nicht so oft geübt worden. Mit einer angenehmen Wohlfühleinheit wurde der Lehrgang abgeschlossen. Mit viel Beifall wurde den beiden Referenten für zwei angenehme und lehrreiche Tage gedankt. Ich denke, viele kleine und großen Anregungen werden in der nächsten Zeit bei den einzelnen Übungsleitern in das Vereinstraining einfließen.
Ich war dabei!!!

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