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Zeitungsbericht zur Budo-Gala PDF
Thursday, 19. November 2009

Siegen durch Nachgeben Ju-Jutsu ist modernes und offenes Selbstverteidigungssystem sowie klassische Kampfkunst in einem. Ju bedeutet nachgeben oder ausweichen bzw. wörtlich „sanft“, Jutsu „Kunst“ oder „Kunstgriff“. Ju-Jutsu ist also die Kunst, durch Nachgeben oder Ausweichen mit der Kraft des Angreifers zu siegen. Falls erforderlich, kann ein Angriff jedoch auch in direkter Form mit Atemi-Techniken (Schlag- und Tritt-Techniken) abgewehrt werden. Alle Angriffe können in harter oder weicher Form nach dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit angewendet werden. Die drei der ältesten Budosportarten (asiatische Kampfsportarten) und damit die Grundsäulen im Ju-Jutsu sind: Aikido, Judo und Karate. Aus jeder dieser Kampfkünste vereinen sich für das System Ju-Jutsu die besten Techniken. (rdo) 

 

Weiden. (rdo) Knackende Knochen und zerspringende Ziegel? Nein, wie in einem Actionfilm geht es vielleicht nicht immer zu. Aber auch „richtiger“ Kampfsport kann faszinierend sein. Das zeigte sich wieder einmal am Samstag, als die Ju-Jutsu-Abteilung im Judoclub Weiden ihr 20-jähriges Bestehen feierte. Die sogenannte Budogala des Teams „Bushido“ lockte mit diversen Vorführungen zahlreiche Zuschauer in die Mehrzweckhalle. Dort überbrachte zunächst Stadtrat Josef Gebhardt die Glückwünsche der Stadt und des Schirmherrn, Oberbürgermeister Kurt Seggewiß. Er lobte die Aktivitäten und sagte, er freue sich über den Blick hinter die Kulissen. Nicht nur Männersache Ju-Jutsu Cheftrainer Josef Schörner, selbst im Besitz des 3. Dan (Fortgeschrittenengrad), stellte bei der Gelegenheit die Kriterien für seinen Sport vor: Das Kennenlernen des eigenen Körpers, sich selber Grenzen setzen und für den Körper Verantwortung zeigen. „Kampfsport vermittelt Disziplin für das ganze Leben. Ju-Jutsu ist nicht nur Männersache, unter den fünf geprüften Übungsleitern befinden sich zwei Frauen mit dem zweiten Dan“, so Schörner. Zahlreiche Kinder und Erwachsene zeigten anschließend ihren Kampfsport mit Fall-, Hebel-, Schlag-, Trittund Abwehrtechniken – wobei stets schnelles Handeln geboten war, denn in nur drei bis vier Sekunden entscheidet sich ein Kampf. Als Waffen kammen Messer, Stock, Pistole und Kette symbolisch zum Einsatz. Weitere asiatische Kampfsportarten ergänzten das sehenswerte Programm: Zu bestaunen gab es Judo- Aikido und Karate des KCD Weiden. Aus Regensburg kam das traditionelle japanische Bogenschießen „Kyudo“ des Vereins „Dojo“. Die Mitglieder zeigten die Besonderheiten des meditativen Schießens und der Körperbeherrschung auf eigene Art. Die Gala war so natürlich beste Werbung für den asiatischen Kampfsport. Die Ju-Jutsu-Abteilung bietet übrigens auch Kurse in Selbstverteidigung für Kinder von sechs bis zehn Jahren. Informationen, auch über und Vereinstrainingszeiten in der alten Hans-Sauer-Schule in Rothenstadt gibt es im Internet.

Weiden. (vok) Mit einer Kampfsport- Gala präsentierte sich die Ju- Jutsu-Abteilung im 1. Judoclub zu ihrem 20-jährigen Jubiläum. In der Mehrzweckhalle bewunderten die zahlreichen Zuschauer neben vielen Methoden zur Selbstverteidigung auch das traditionelle japanische Bogenschießen „Kyudo“. Der Bogen ist 2,20 Meter lang. Das Schießen dient der Meditation.

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