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Stützpunkt mit Holger Kahlert PDF
Sunday, 20. April 2008

Technik Stützpunkt am 19.04.2008. Holger Kahlert, 4. Dan JuJutsu vom Budokan Regensburg durfte uns das umfangreichte Thema Weiterführungstechniken vermitteln. 

Nach kurzem budomäßigen Aufwärmen stiegen wir auch gleich in den ersten Part, Weiterführen von Atemi ein. 

Bei einer der Übungen wurde ein Angriff mit Schwinger geblockt und mit einem Hammerschlag gekontert, welcher wiederum vom Partner geblockt und mit einem Ellbogenstoß zum Kopf weitergeführt wurde. Holger achtete darauf das die jeweiligen Aktionen 100%ig ausgeführt wurden, damit der Partner die Kraftrichtung spüren und entsprechend ausnutzen kann. Es war im auch wichtig das die erste Technik klar erkennbar ist, bevor mit der Weiterführung begonnen wird.

Im zweiten Part kam das Weiterführen von Hebeln. Für die Übungen verwendete Holger die klassische Version mit den Armbeuge- und Streckhebeln, sowie die Weiterführung eines vereitelten Kipphandhebels. Auch hierbei bemerkte Holger das der erste Hebel zum Ziel führen soll, nicht erst die Weiterführung. Auf die bereits erwähnten 100% kam es also wieder an. Nur wenn die Kraftrichtung des Partners spürbar ist, kann sie in der Weiterführung sinnvoll zu unserem Vorteil verwandelt werden.

Wie man auch fehlgeschlagene Würfe weiterführen kann, zeigte uns Holger im dritten Part des Abends. Vorbereitend dazu übten wir erst einmal die beiden Innensicheln. Später sollte ein durch Aussteigen oder Schwerpunkt absenken verhinderter Hüft- oder Schulterwurf sinnvoll weitergeführt werden. Dafür boten sich die vorher geübten Sicheln teilweise wie kleine Geschenke an. Tendierte die Kraftrichtung der Verhinderung auf den Werfer zu, wurde sinngemäß nach vorne weitergeführt, wie zum Beispiel mit einem Seitenriss oder einem weiteren Wurf bei dem der Schwerpunkt jedoch schon sehr tief unterlaufen werden musste. Um den Sinn für die Kraftrichtung zu schärfen versuchten wir ein paar Würfe mit verbundenen Augen weiterzuführen, was teilweise sogar erstaunlich gut oder gar besser funktionierte. 

Zum Abschluss, gab's noch eine wohltuende Entspannungsübung die wir uns wohl alle verdient haben. Wie erwartet war es wieder ein schönes und anspruchsvolles Training bei dem für jede Graduierung etwas dabei gewesen sein durfte. Hierfür ein herzliches Dankeschön an unseren Holger.

Anschließend war natürlich auch wieder ein Tisch beim Stammitaliener reserviert, an dem sich die meisten noch eine Stärkung vor der Heimreise gönnten. (alj) 

 

hier gehts jetzt auch zu den Bildern.  

 
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